Umweltschutz – Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen
Das Modul richtet sich an Interessierte sowie Mitarbeiter von Umweltbehörden, Ingenieur- und Planungsbüros, die sich mit naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen des Umweltschutzes befassen möchten.
Zeitraum: 01.10.2011 - 31.03.2012
Unter folgenden Punkten können Sie sich genauer über die einzelnen Merkmale dieser Weiterbildung informieren:
- Zulassungsvoraussetzung
Inhalte
Dozenten und/oder Autoren des Lehrmaterials
Qualifikationsziele und Kompetenzerwerb
Lehr- und Lernformen
Arbeitsaufwand
Dauer der Weiterbildung
Prüfungsvorleistungen und Prüfung
Noten und Leistungspunkte
Abschluss
Anrechenbarkeit
Kosten
Termine/Ablauf
Anmeldung
Zulassungsvoraussetzung
Hochschulabschluss
Inhalte
Das Modul besteht aus folgenden Lerneinheiten:
- Allgemeine Bodenkunde / Bodenschutz
- Allgemeine Gewässerkunde
- Klima- und Wetterkunde
- Umweltanalytik / Umweltmesstechnik
- Ökosysteme und Stoffkreisläufe
- Verfahrens- und Anlagentechnik
Dozenten und/oder Autoren des Lehrmaterials
Allgemeine Bodenkunde/Bodenschutz/Bodensanierung
- Prof. Dr. Peter Leinweber
Universität Rostock, Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät
- Dr. Petra Kahle
Universität Rostock, Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät
Allgemeine Gewässerkunde
- Dr. Uwe Selig
Universität Rostock, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Allgemeine Klimakunde
- Dr. Henning Baudler
Universität Rostock, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Ökosysteme und Stoffkreisläufe
- Prof. Dr. Hendrik Schubert
Universität Rostock, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
PD Dr. Rhena Schumann
Universität Rostock, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Umweltmesstechnik/ Umweltanalytik
- Prof. Dr. Kerstin Thurow
Uni Rostock, Fakultät für Informatik und Elektrotechnik
Verfahrens- und Anlagentechnik
- Dr. Roland Matzmohr
Universität Rostock, Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik
Dipl.-Ing. Paul Engelke
Universität Rostock, Argrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät
Qualifikationsziele und Kompetenzerwerb
Auf Grundlage des erworbenen Wissens soll die Bedeutung des Bodens, des Wassers, des Klimas in nachgeordneten Zusammenhängen, z.B. für die Abfall- und Deponiewirtschaft, die Landschaftsökologie und -planung sowie den Gewässerschutzes erkannt werden. Die Teilnehmer werden mit dem Grundanliegen der Ökologie vertraut gemacht und mit soliden Grundkenntnissen ausgerüstet. Es werden wesentliche Methoden und Konzepte zum Verständnis von Stoffumsetzungen innerhalb von Ökosystemen und ihre Beeinflussung durch den Menschen vermittelt. Gleichzeitig erwerben die Teilnehmer elementare Kenntnisse zur Umweltchemie und zu umweltrelevanten Stoffen, die sie befähigen, Reaktionen und Verhalten einzelner Umweltchemikalien besser zu verstehen und die Detailprobleme in ihrer Ganzheit zu betrachten. Im Themenfeld Umweltmesstechnik lernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Messmethoden kennen. Lehrziel ist die Vermittlung der physikalisch-messtechnischen Basis, messtechnische Aufnahme und Auswertung umweltrelevanter Kenngrößen, da diese die Grundlage für eine Vielzahl politischer und technischer Entscheidungen auf Basis bestehender Gesetze darstellt.
Das Modul macht die Teilnehmer mit den naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen des Umweltschutzes vertraut. Durch die selbstständige Erarbeitung von Sachwissen sowie fachübergreifender Zusammenhänge erwerben die Teilnehmer fachlich-methodische- sowie Kompetenzen des vernetzten und analytischen Denkens. Durch das Arbeiten in Gruppen während des Praktikums werden Kompetenzen wie Kooperations-, Team-, Partizipationsfähigkeit sowie Handlungskompetenz gefördert.
Lehr- und Lernformen
Im Rahmen des Moduls werden nachfolgende Lehr- und Lernformen angeboten:
- Selbststudium von Lehrmaterial
- Präsenzseminare mit Übungen
- Gelenktes Selbststudium auf der Lernplattform
- Einsendeaufgaben
Arbeitsaufwand
Für das Studium des Moduls wird für den Teilnehmer ein Arbeitsaufwand von 360 Stunden berechnet, der sich wie folgt aufgliedert:
Selbststudium |
220 Stunden |
Präsenzveranstaltungen |
45 Stunden |
gelenktes Selbststudium auf der Lernplattform |
20 Stunden |
Prüfungsvorleistung/Einsendeaufgaben |
30 Stunden |
Prüfungsvorbereitung/Prüfung |
45 Stunden |
Der Arbeitsaufwand wird in Leistungspunkten ausgewiesen. Der Arbeitsaufwand von 360 Stunden entspricht zwölf Leistungspunkten. Der kalkulierte Stundenaufwand für die Präsenzveranstaltung schließt die Vor- und Nachbereitungszeit ein.
Dauer der Weiterbildung
Die Weiterbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von 5 Monaten.
Prüfungsvorleistungen und Prüfung
Um an der Modulprüfung teilnehmen zu können, sind nachfolgende Prüfungsvorleistungen zu erbringen:
- Teilnahme am Praktikum »Umweltmesstechnik« und an der Exkursion »Maschinen und Anlagen« (alternativ: erfolgreiche Bearbeitung einer Einsendeaufgabe)
- erfolgreiche Bearbeitung von zwei Einsendeaufgaben, die in der Regel alternativ aus den Lerneinheiten »Allgemeine Bodenkunde / Bodenschutz«, »Allgemeine Gewässerkunde«, »Allgemeine Klimakunde« und»Ökosysteme und Stoffkreisläufe« gewählt werden können.
Das Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die Modulprüfung besteht aus einer 180-minütigen Klausur.
Noten und Leistungspunkte
Die Modulprüfung wird bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem deutschen Notensystem. Ist die Modulprüfung bestanden (mindestens »ausreichend« = 4,0), werden die für das Modul vorgesehenen 12 Leistungspunkte vergeben.
Abschluss
Zertifikat der Universität Rostock bei bestandener Prüfung bzw. Teilnahmebestätigung bei aktiver Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen
Anrechenbarkeit des Kurses
Das Modul ist bei Erfüllung der jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen im Masterstudiengang »Umweltschutz« anrechenbar. Eine Anrechnung in den weiterbildenden Master-Studiengängen der Universität Rostock »Technische Kommunikation«, »Medien & Bildung« und »Umwelt & Bildung« ist nicht möglich.
Kosten je Kurs
1.190 Euro
Termine/Ablauf
01.10.2011
Start (Versand Lehrmaterial)
November 2010*
Präsenzveranstaltung zu den Lerneinheiten
- Allgemeine Bodenkunde/-schutz/-sanierung
- Allgemeine Gewässerkunde
- Klima- und Wetterkunde
- Ökosysteme und Stoffkreisläufe
Januar 2012*
Präsenzveranstaltung zu den Lerneinheiten
- Ökosysteme und Stoffkreisläufe
Praktikum
- Umweltmesstechnik
Exkursion
- Verfahrens- und Anlagentechnik
Februar 2012*
Abgabe der Einsendeaufgaben
24.03.2012
Modulprüfung (Klausur)
* Die genauen Termine werden Ihnen rechtzeitig bekannt gegeben.
